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Das Klima in Kroatien kann man eher zweigeteilt nehmen. Im Landesinneren und im Nordosten herrscht kontinentales Klima vor. Die mittlere Tageshöchsttemperatur im Sommer beträgt im Tiefland um 28 °C, im Winter um 5 °C. Im Winter liegen die durchschnittlichen Temperaturen um die 0° Celsius. Nicht umsonst findet nördlich von Zagreb ein Weltcup des internationalen Ski-Cirkus statt.

An der adriatischen Küste hingegen ist es wesentlich feuchter und es herrscht mediterranes Klima vor. Die Sommer sind meist sonnig und trocken mit durchschnittlichen Temperaturen um die 30°. Die Winter sind hier eher regenreich und mild. Die Temperaturen erreichen maximale Werte um die 10°. Je weiter man nach Süden kommt wird das Klima immer wärmer und beständiger. Die südliche Region rund um Dubrovnik ist auch im Winter meist sehr mild und angenehm. Im Norden, von Istrien bis runter an die Region Zadar in Norddalmatien ist das Wetter doch schon nicht so stabil und es kann auch mal im Winter Schnee fallen.

Ein Phänomen an der kroatischen adriatischen Küste ist der Fallwind, der sich Bura nennt. Nicht Bora wie fälschlicherweise auch gesagt wird. Die Bura ist ein trockener, kalter und böiger Fallwind der zwischen Triest (hier aber weniger), der kroatischen und der montenegrinischen Adriaküste. Winde vom Bura-Typ gehören mit ihrer Häufigkeit und ihren hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten, vor allem zwischen Triest und der Nordwest-Küste Kroatiens sowie in Teilen Süddalmatiens und Montenegros, zu den stärksten der Welt. Spitzengeschwindigkeiten einzelner Böen erreichen hier Werte von bis zu 250 km/h. Selbst im Hochsommer kann er auftreten. Zwar eher seltener, aber das Meer kühlt etwas ab und es ist sehr unruhig. Für Segelsportler sehr unangenehm und gefährlich.
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Seine wunderbare Lage zwischen Bergen, Tiefebene und Meer prägt Kroatien auch im Hinblick auf die Winde, die das Wetter zum Teil massiv beeinflussen.
Bura – Bora
Ist wohl der bekannteste Wind entlang der Adriaküste. Der kalte, trockene und böige Fallwind weht vom Festland (Gebirge) aus Richtung Meer und kann einige Tage dauern. Er bläst vorwiegend im Winter, manchmal aber auch im Sommer und führt schon mal zu Verkehrsschwierigkeiten.

Jugo – Scirocco
Der Scirocco kommt überwiegend aus Südosten und bringt warme und feuchte Luft aus Nordafrika und dem Mittelmeerraum - oft auch kombiniert mit viel Regen.

Maestral – Mistral
Der Maestral weht gleichmäßig und schwach entlang der Küste und den Inseln und lindert somit die Hitze in den warmen Sommermonaten.

Gerade für Bootsfahrer ist es wichtig sich über das örtliche Wetter zu informieren. Bei den verschiedenen Winden kann es sehr schnell lebensbedrohlich auf dem Boot werden. Bei starken Winden werden auch schon mal die Küstenstraßen gesperrt.

wetter und klima

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Istrien
Kvarner Bucht
urlaubsregionen in kroatien
Das Klima in Istrien Das Klima an der Kvarner Bucht Das Klima in Dalmatien
Seiner besonderen Lage verdankt Istrien, die nördlichste Küstenregion Kroatiens, sein besonderes Klima. Die größte Halbinsel des Landes verfügt aufgrund ihrer Ausdehnung über unterschiedliche Mikroklimazonen, die sich deutlich voneinander unterscheiden. Insbesondere entlang der südlichen und westlichen Küste herrscht ein mildes Mittelmeerklima mit warmen, nicht allzu heißen Sommern und milden Wintern vor. Submediterran und damit ein wenig kühler geht es in nördlichen und östlichen Küstenabschnitten zu - hier werden Klima und Wetter zunehmend vom Dinarischen Gebirge beeinflusst, während der feuchtwarme Einfluss des Meeres etwas abnimmt. Wer Ausflüge ins Zentrum der Halbinsel unternimmt, trifft dort sogar auf kontinentales Klima - im Sommer ist es hier heißer als direkt an der Küste, im Winter kälter. Entsprechend stark weichen die tatsächlichen Wetterbedingungen von den alljährlichen Durchschnittswerten ab. Wenn die Badesaison im Mai/Juni startet, liegen die Durchschnittstemperaturen noch bei angenehmen 20°C, in der Spitze können die Tagestemperaturen allerdings schon warme 21-25°C erreichen. Die Wassertemperaturen von 17-19°C sind für empfindliche Gemüter allerdings noch zu niedrig. Das ändert sich spätestens im Hochsommer, wenn Spitzentemperaturen von bis zu 29/30°C erreicht werden und sich das Wasser auf bis zu 24/25°C aufheizt. Besonders angenehme Badebedingungen herrschen Ende August und Anfang September vor: Dann ist es noch warm, aber nicht mehr heiß, das Wasser noch aufgeheizt durch die Sommersonne - und die Strände leeren sich allmählich. Eine Schönwettergarantie gibt es in Istrien allerdings nicht: Selbst im Hochsommer sind bis zu sechs Regentage pro Monat zu erwarten (wobei die Niederschläge im Sommer eher kurz und heftig ausfallen). Von Vorteil ist, dass die Anzahl der Regentage in diesem Teil Kroatiens über das Jahr verteilt relativ konstant bleibt und selbst im Winter relativ viele Sonnentage die Sinne verwöhnen.
Die Kvarner Bucht mit ihren traumhaften Stränden bietet für Badeurlauber auch in Sachen Klima und Wetter alles was das Herz begehrt. Vor Kaltluft und Wetterextremen geschützt durch die Bucht und das Ucka-Gebirge im Hinterland verwöhnt die Region ihre Besucher weite Teile des Jahres über mit Sonnenschein und Wärme. Entsprechend lang fällt die Badesaison aus: Von Mai bis Oktober bevölkern Wasserratten und Sonnenanbeter die Strände der Region. Während sich die Mutigsten schon im Mai ins rund 16°C kalte Wasser trauen, wartet das Gros der Urlauber die warmen bis heißen Sommermonate ab. Vor allem zwischen Ende Juli und Anfang September steigen die Höchsttemperaturen auf rund 30°C und auch das Wasser bietet mit durchschnittlich 21-23°C angenehme Badebedingungen. August und September gelten als die niederschlagsärmsten Monate des Jahres in der Kvarner Bucht. Das gilt allerdings vor allem direkt an der Küste - im küstennahen Gebirge kann auch im Hochsommer der eine oder andere Schauer einen Ausflug trüben. Andererseits bieten die Höhenlagen gerade im Sommer willkommene Abwechslung und Abkühlung, da es hier einige Grad kühler als im heißen, kontinental geprägten Hinterland ist. Der Winter ist vergleichsweise mild und regnerisch, eignet sich daher also weniger für Bade- oder Wanderurlaube. Aktivurlauber finden vor allem in den milden und überwiegend sonnigen Übergangsjahreszeiten ideale Bedingungen vor.
Nord-, Mittel- und Süddalmatien, die südlichen Küstenregionen Kroatiens, verfügen über ein relativ ähnliches, subtropisch-mediterranes Klima mit warmen bis heißen Sommern und milden Wintern. Temperaturen von bis zu 27°C laden schon im Juni zu ausgiebigem Planschen im mit rund 21°C bereits angenehm warmen Wasser der Adria ein. April und Mai sind zwar auch relativ warm - angesichts der kühleren Wassertemperaturen eignen sich diese Monate aber eher zu Sightseeing- und Wandertouren. Die mit über 30°C heißesten und zugleich trockensten Tage des Jahres machen den Juli und August zu den beliebtesten Zeiten für Erholung suchende Wasserratten. Küstennahe Winde, die ab Mittag auffrischen, sorgen dafür, dass die Hitze auch auf sehr trockenen Inseln und im Hinterland erträglich ist. Die Wintermonate sind immer noch mild, im Vergleich zu den anderen Küstenregionen jedoch relativ kühl und verregnet. Die optimale Reisezeit für Dalmatien liegt damit je nach Aktivität zwischen April und Oktober. Übrigens: Ab November nehmen die Niederschläge deutlich zu - weit mehr als an den Küstenregionen von Kvarner und Istrien. Zusammen mit zum Teil starken und lang anhaltenden Fallwinden aus den nördlichen Gebirgsregionen kann es dann in Dalmatien sogar richtig ungemütlich werden.


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