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routenplaner
Die Inseln Krk, Rab und Cres sind die größten Inseln an der Kvarner Bucht. Sie sind touristisch gut erschlossen und mit regelmäßigen Fährverbindung mit dem Festland gut erreichbar. Die Insel Krk ist mit einer mautpflichtigen Brücke mit dem Festland verbunden.

Viele bekannte Urlauberorte befinden sich auf den Inseln. Es wird ein reichhaltiges Freizeitangebot angeboten. Hotels und private Unterkünfte gibt es in allen Kategorien.
Krk ist neben der gleich großen Insel Cres die größte Insel in der Adria. Sie liegt südöstlich von Rijeka. Durch die Krk-Brücke ist Krk seit 1980 mit dem Festland verbunden. Auf der Insel leben rund 17.800 Menschen. Zentrum der Insel ist die Stadt Krk. Auf krk gibt es ca. 60 kleinere Gemeinden.

Der Flughafen Rijeka befindet sich auf der Insel Krk bei Omisalj.

Touristische Orte sind neben Stadt Krk, Baska, Malinska, Njivice, Omisalj, Punat, Silo, Soline und Vribnik.

Die Insel hat eine sehr alte Geschichte und wurde früh schon besiedelt. Über 100.000 Urlauber besuchen die beliebte Ferieninsel im Sommer. Die Badesaison beginnt Anfang Mai. Die Temperatur der Adria liegt zu diesem Zeitraum bei ca. 16° - 19°. In den Sommermonaten beträgt die Wassertemperatur angenehme 24°.

Krk ist der ideale Ort, um einen entspannten Familienurlaub zu verbringen. Doch es laden nicht nur idyllische Kiesstrände zum Baden ein, auf der Insel lässt es sich auch vorzüglich Wandern bzw. Radfahren. Darüber hinaus bietet die Insel ein hervorragendes kulturelles wie sportliches Programm, so dass es auch abenteuerlustigen Gästen im Urlaub garantiert nicht langweilig wird.
Die Insel Rab zählt mit ca. 2.500 Sonnenstunden pro Jahr zu den sonnigen Teilen Europas und ist ca. 91 km² groß. Rab hat eine gute Fährverbindung vom neuen Fährhafen Stinica auf dem Festland.

Neben den Hauptort Stadt Rab sind Barbat, Kampor, Banjol, Lopar, Mundanije, Palit und Supetarska Draga touristische Zentren. Traumhafte Strände und einsame Buchten findet Ihr z. B. in der Nähe von Lopar.

FKK-Strände findet Ihr auf der Halbinsel Frkanj (Strand Kandalora) und bei Lopar (Strand Sahara).

In den Sommer Monaten wird in den Orten reilich Unterhaltung geboten. Fischerfeste und natürlich das "Rapska Fira" in der Stadt Rab sind nur einige Highlights.

In der Stadt Rab kann man Ausflüge und Inselrundfahrten buchen.  Empfehlenswert ist eine Tour zur Insel Goli Otok, dem ehemaligen Konzentrationslager zu Tito`s Zeiten.

Kulinarisch werden auf der Insel Rab keine Wünsche offen gelassen. Von Pizzabuden, einfahcen Konobas bis hin zu Restaurant`s der gehobenen Kategorie ist alles vertreten.
Cres ist von Brestova auf den istrischen Festland mit der Fähre erreichbar. Cres ist im Süden mit der Insel Losinj über eine Drehbrücke in der Ortschaft Osor verbunden. Weiterhin existiert eine Fährverbindung von Merag nach Valbiska auf der Insel Krk.

Die Süd- und Westküste verfügt über zahlreiche Badebuchten mit feinen Kieselstränden. Die Nord- und Ostküste ist dagegen eher felsig. Von den Bergen Gorice (648m) und Sis (638m) habt Ihr einen herrlichen Ausblick auf die Kvarner Bucht und den umliegenden Inseln. Ein weiteres Highlight auf der Insel ist der Süßwassersee "Vrana"der höher als der Meerwasserspiegel liegt.

Die Vegetation der Insel ist abwechslungsreich. Im Norden gibt es dichte Wälder mit Eichen, Kastanien und Ulmen und im Süden sind es eher mediterrane Gewächse wie z. B. Macchia. Im Süden ist die Landschaft karger und nicht so üppig wie im Norden der Insel. Urlaubsorte sind die Stadt Cres, Martinscica, Osor, Valun Lubenice und Beli.

Die Insel Cres ist eher ruhiger als Krk oder Rab und Ihr könnt hier einen entspannten und ruhigen Urlaub verbringen.

Reiseziel inseln cres, rab und krk

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Rab, verdankt ihren Namen vermutlich dem illyrischen Wort "Arb", das die Bedeutung "grün bewaldet" hat. Tatsächlich ist die Oberfläche fast zur Hälfte von Wald bedeckt.

Die größte Ortschaft der überwiegend verkarsteten Insel ist die Stadt Rab, der höchste Gipfel mit einer Höhe von 408 Metern der Bergrücken Kamenjak, der die nördlich gelegene Halbinsel Lopar vom Rest der Insel trennt und einen herrlichen Blick auf die Stadt Rab bietet. Auf einer weiteren Halbinsel im Westen liegt der Wald Kalifront. Es handelt sich dabei um einen der letzten Eichenhaine des Mittelmeerraums, der zum Wandern und Erkunden der Flora und Fauna der Insel einlädt - ideal für Familien mit Kleinkindern. Auf Rab gibt es auch ca. 300 Quellen, von welchen einige für die Trinkwasserversorgung auf der Insel genutzt werden. Mildes Klima herrscht hier das ganze Jahr über, die Winter sind mild mit Temperaturen, die selten unter null Grad sinken, die Sommer mäßig warm. Die Anreise erfolgt in der Regel über die Fähre Jablanac-Misnjak im Südosten der Insel, oder über die Fähre Valbiska-Lopar von der benachbarten Insel Krk aus, im Nordwesten.

Der Legende nach wurde San Marino (in Lopar) im Jahr 301 vom Steinmetz Marino gegründet, somit stellt diese Ortschaft eine der ältesten Ansiedlungen in der Region dar. Im Jahr 1936 badeten in einer der Buchten der Insel mit behördlicher Genehmigung der damalige britische Herrscher Eduard VIII. und seine Geliebte und spätere Gemahlin Wallis Simpson nackt in der Adria. Während des italienischen Faschismus wurde auf der Insel das Konzentrationslager Kampor betrieben.

Neben Rab-Stadt, eine schon seit vorchristlicher Zeit existierende Hafenstadt mit rund 1.600 Einwohnern an der Südwestküste der Insel, können Barbat, Banjol, Palit, Kampor, Supetarska Draga, Lopar und San Marino besucht werden - es handelt sich dabei um idyllische Dörfer mit viel natürlichem Charme und kleinen netten Lokalen, die im Familienurlaub zum Verweilen einladen.

Ein weiteres interessantes Ausflugsziel ist Rijeka, die Hauptstadt der Kvarner-Region sowie die vorgelagerte Insel Goli Otok, ein ehemaliges Strafgefangenenlager. Das Hochsicherheitsgefängnis, das dort steht, wurde häufig als "Titos KZ" bezeichnet und diente der Unterbringung politischer Gefangener. Wer sich im Urlaub auf Rab auch Sehenswürdigkeiten außerhalb der Insel Rab ansehen möchte, macht einen Bootsausflug oder nimmt die Fähre zur Insel Krk oder die Fähre zum Festland.

22 Sandstrände in un um Lopar machen die Halbinsel im Norden zu einem beliebten Ausflugsziel, vor allem der 1,5 km lange, feinsandige und flach ins Meer abfallende Paradiesstrand in Lopar - ideal für Familien mit Kleinkindern - lädt zum Baden und Sonne tanken ein. Auch ein Urlaub mit Hund ist möglich.
Wer seinen Urlaub lieber mit sportlichen Aktivitäten zubringt, dem seien die zahlreichen Möglichkeiten des Wassersports (u. a. Wakeboarding im Cable Krk Zentrum in Kornic bei Punat, Jetski, Tauchen, Segeln etc. ans Herz gelegt. Aber auch für Kletterfreunde hat die Insel Krk einiges zu bieten: die Kletteranlagen Portafortuna und Bunculuka in Baska sind sowohl für Anfänger wie auch für fortgeschrittene Kletterer geeignet. Ein weit verzweigtes Netz von Wanderwegen durchzieht die gesamte Insel, so dass Wanderfreunde bzw. Radfahrer ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Allein um den beliebten Ferienort Baska befinden sich 19 verschiedene Wanderrouten mit einer Gesamtlänge von rund 80 Kilometern.

Krk-Stadt ist der Hauptort der Insel sowie sein kulturelles Zentrum. Hier finden jeden Sommer zahlreiche Freiluftkonzerte und Jazzfestivals statt. Bei Krk-Stadt befindet sich auch der vor allem bei Familien mit Kindern sehr beliebte Strand Drazica. Als Paradies für Segler gilt der kleine Ort Punat, der sich malerisch in der Puntarska Draga-Bucht befindet. Wunderbare Sandstrände hat der Silo zu bieten, u.a. den direkt im Zentrum befindlichen Strand Pecine. Omisalj im Nordwesten der Insel wartet mit einer noch aus dem 12. Jahrhundert stammenden Altstadt sowie der faszinierenden Kirche Maria Himmelfahrt auf. Im Ort Baska befindet sich die Tafel von Baska, die eines der ältesten erhaltenen Kulturdenkmäler in kroatischer Sprache ist. Zwischen den Orten Porat und Malinska verläuft ein neu angelegter Wanderweg direkt am Meer, zwischen Njivice und Malinska ist der sogenannte Paradiesweg sehr zu empfehlen. Stara Baska befindet sich im Süden der Insel und hat einige der schönsten kroatischen Strände anzubieten, von denen sich einige nur per Boot erreichen lassen. Im Osten ist der zauberhafte Ort Vrbnik zu finden, der neben einem malerischen, historischen Ortskern zahlreiche Bademöglichkeiten bietet. Besonders sehenswert sind die vielen Kirchen und Kapellen aus unterschiedlichen Epochen.

Cres begeistert seine Besucher mit bezaubernden natürlichen Landschaften. Der Norden der Insel zeichnet sich durch seine dichte Bewaldung aus, der mittlere Inselteil ist durch ausgedehnte Weinanbaugebiete und Olivenhaine gekennzeichnet. Im Süden erstreckt sich mediterranes Buschland mit kargen Weidewiesen. Hier grasen vor allem Schafe und Ziegen, aus deren Milch köstlicher Käse hergestellt wird. In dieser ursprünglichen Landschaft lässt es sich wunderbar wandern, zumal unterwegs nicht nur Naturschönheiten ihrer Entdeckung harren, sondern auch zahlreiche kleine Kirchen. Mit ein wenig Glück lässt sich auch der auf Cres heimische und vom Aussterben bedrohte Gänsegeier beobachten. Auf der Insel Cres herrscht alljährlich ein mildes Klima vor, das zwar mediterran ist, aber aufgrund des Gebirges, kontinentale Anklänge aufweist. Deshalb ist es auf Cres im Sommer etwas kühler als auf den anderen Adria-Inseln. Die durchschnittliche Temperatur beträgt etwa 24 °C und wird vor allem in den Monaten Juli und August erreicht. Die Winter sind meist zwischen 7 °C und 9 °C mild. Cres bietet ideale Bedingungen für einen naturnahen und erholsamen Urlaub.

Die autofreie Inselhauptstadt Cres-Stadt ist reich an architektonischen Besonderheiten. Im Prinzip stellt das gesamte Städtchen ein einziges Museum dar. Besucher können u. a. verschiedene Kirchen und Klöster besichtigen, aber auch zwei Stadttore aus dem 16. Jahrhundert sowie ein Kunstmuseum. Die Stadt ist im venezianischen Stil erbaut. Weitere interessante Orte sind u. a. der kleine Kurort Valun am südlichen Ende der Bucht von Cres, dem Drehort der österreichischen Fernsehserie "Der Sonne entgegen", oder das ursprüngliche Dörfchen Lubenice. Das Dorf befindet sich 378 Meter über dem Meer und bietet dem Betrachter einen traumhaften Ausblick über die unterhalb gelegene Bucht Sv. Ivan, die einen der schönsten und meist fotografierten Strände Kroatiens beherbergt. In dem kleinen Ort leben nur noch knapp 40 Menschen, es gibt aber insgesamt sechs Kirchen, was leicht erkennen lässt das hier früher mal eine lebendige Dorfgemeinschaft existiert haben muss. Ideal für einen eher ruhigen Urlaub sind die noch aus der römischen Zeit stammenden Orte Miholascica und Martinscica, die beide über schöne Strände verfügen.

Ein Kuriosum stellt der 5,75 km² große Süßwassersee Vrana dar, der allerdings als Trinkwasserreservoir genutzt wird und dessen Ufer daher von nur wenigen Einheimischen betreten werden darf. Der größte Ort ist mit ca. 2200 Einwohnern Cres-Stadt.

Goli Otok - das kroatische alcatraz und Sveti grugur - die frauengefägnisinsel

Goli otok liegt zwischen der Insel Rab und dem Festland. Sie ist ca 4,7 km² groß und heisst übersetzt nackte Insel. Das kroatische Alcatraz wir es auch genannt.  Zwischen 1948 und 1988 diente die Insel als jugoslawisches Straflager und Hochsicherheitsgefängnis, das zu Beginn für politische Gefangene betrieben wurde. Goli otok war die Gefängnisinsel für männliche Personen und die Nachbarinsel Sveti Grgur für weibliche. Heute ist Goli Otok unbewohnt und ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Sveti Grgur ist für Touristen weniger interessant. Es stehen dort keine Gebäude mehr.

Tausende Gefangene wurden auf der Insel eingesperrt und gefoltert. Das ex-jugoslawische Gefängnis ist seit rund 30 Jahren stillgelegt und seine Gebäude verfallen. Nur wenige Menschen erinnern an den Ort und gedenken der Opfer.

15 Minuten dauert die Fahrt mit dem Ausflugsboot von der Ferieninsel Rab nach Goli Otok. An der Anlegestelle gibt es einen kleinen Souvenirladen. Es ist das einzige wirklich intakte Gebäude auf der Insel. Es gibt nur noch zwei bis drei Gebäude, die in gutem Zustand sind. Von der Anlegestelle aus führt eine asphaltierte Straße einen steilen Hügel hinauf. Links und rechts liegen die ehemaligen Werkhallen, in denen die Gefangenen Zwangsarbeit verrichteten. Überall liegt Schutt herum.

Wenn Ihr die Insel besucht könnt Ihr einen kurzen Film über die Geschichte von Goli Otok anschauen. Filme sind die einzigen Dokumente, in denen noch die Zeitzeugen aus den berüchtigten Anfangsjahren des Lagers zu hören sind – wie etwa Alfred Pal, ein ehemaliger Partisan. Im Zweiten Weltkrieg hatte er noch an Titos Seite gekämpft. Dann, nach dem Bruch Titos mit der Sowjetunion, wurde er plötzlich stalinistischer Sympathien verdächtigt. Am 9. Juni 1949 kam er nach Goli Otok, zur politischen Umerziehung, wie es offiziell hieß.

Etwa 400 Gefangene kamen in dieser Zeit des Terrors zu Tode – durch Krankheit, Zwangsarbeit, Erschöpfung und Folter. Ab 1956 verbesserten sich die Bedingungen: Mehr und mehr normal verurteilte Kriminelle kamen nach Goli Otok, doch daneben gab es immer auch noch politische Gefangene. 1988 wurde das Gefängnis geräumt und alle Dokumente vernichtet – weshalb sich lange Zeit noch viele Mysterien um die Insel rankten.

Sehenswert zum besichtigen sind die ehemaligen Gebäude:
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in der Bucht Tetina die Gebäude: Sägewerk, die alte Schmiede, Verwaltungsgebäude, oder das Kino
in der Industriezone am kleinen Hafen die Schmiede, Holzwerk, Fliesenwerk
Schule, Ambulanz
Abteilung 102 (Einzelzelle)
Draht Gebäude Komplex
die Bucht Tetina, die Industriezone, den Wassersammler, die Ambulanz, die Abteilung 102 (Einzelzelle), den Drahtgebäudekomplex, zwei Aussichtspunkte und das Verwaltungsgebäude
Wie kommt Ihr zur Insel: Wenn Ihr im Besitz eines Bootsführerschein seit dann entweder mit dem eigenen Boot oder einem gemieteten. Ihr fahrt zur Bucht Tetina und dort stehen kostenlose Liegeplätze zur Verfügung. Eine weitere Möglichkeit ist es, Euch ein Taxiboot zu mieten.

Von Lopar auf der Insel Rab fährt der "Goli Express" .  Ein Schiff welches auf die Insel übersetzt. Die Fahrt dauert ca. 20 Minuten. Der Preis beträgt ca. 75 Kuna für Hin- und Rückfahrt. Bei Ankunft auf der Insel Goli Otok in der Bucht Tetina erwartet Sie der Touristenzug der acht verschiedene interessante Stationen anfährt.


Die Fahrtdauer beträgt ca. 20 Minuten. Jeder Gast erhält ein Prospekt über Goli Otok und der Fahrer erklärt gerne die Hintergründe der einzelnen Gebäude. Für Erwachsene kostet die Rundfahrt 30 Kuna und für Kinder bis 12 Jahre nur 15 Kuna.

Goli Express findet Ihr am Hafen in Lopar (Achtung nicht am Fähranlieger, sondern beim Paradiesstrand).

Eurer Ansprechpartner:
Mladen Skapul, Tel.: 0035 91 520 1643
Sandra Skapul, Tel.: 00385 91 896 2389
Email: mladen.skapul@gmail.com


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