Der Nationalpark Velebit, genauer gesagt, der nördliche Teil des Gebirgsmassiv Velebit ist zum Nationalpark deklariert.
Im Jahr 1999 wurde das Gebiet zum Nationalpark ausgewiesen. Natürliche Vielfalt und ursprüngliche Wildnis sind markante
Zeichen des Nationalparks.

Der Velebit befindet sich nördlich in der Nähe der Stadt Senj in der Gespannschaft Lika-Senj an der Adria. Die Fläche beträgt
ca. 110 qkm². Neben herrlichen Aussichtspunkten bietet der nördliche Velebit hohe steile Kletterfelsen und zahlreiche Höhlen.
Bekannt ist z. B. die Lukas-Grotte die 1992 entdeckt wurde. Sie ist die damals tiefste Höhle in Südosteuropa mit ca. 1392 m. Die großartigen Karstformationen sind ein lohnendes Ziel für Wanderer, Bergsteiger, Abenteuerer und Naturliebhaber. Der Nationalpark liegt innerhalb des Biosphärenreservats „Velebit Mountain“ der UNESCO.

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Lage des Nationalpark
Das Velebit-Gebirge im ganzen bildet die natürliche Grenze zwischen dem kontinentalen und dem mediterranen Teil Kroatiens. In dem am höchsten gelegenen Bereichen treffen zwei unterschiedliche Klimata, das maritime und das mediterrane, aufeinander, was plötzliche unter-schiedliche Wetterverhältnisse verursacht.

Am Fuß des Gipfel Vucjak in einer Höhe von 1594 m, befindet sich die am höchsten gelegene meteorologische Station Kroatiens. Wegen des besonderen Standorts ist die Wetterstation in das internationale Register der Wetterstationen eingegangen sowie in alle internationalen Programmen zur Beobachtung der Strömungen und der Änderung der physikalischen und chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre in Europa und im Mittelmeerbereich.

In diesem Gebiet fallen auch die größten Niederschlagsmengen in Kroatien. Die meisten Niederschläge fallen hier im Herbst und Winter. Schneefall gibt es aber nicht nur in den Wintermonaten, auch im spätem Frühjahr oder im Spätsommer sind Schneefälle möglich. Das Klima ist rauh und auch oft neblig. Viele Nebeltage gibt es von November bis Februar. In den Sommermonaten bildet sich oft Gewitter mit Starkregen der sich an den Hängen des Gebirges abregnet. Die niedrigsten Temperaturen sind logischerweise im Winter mit bis zu -15°. Es wurde aber auch schon - 29° gemessen. Im Sommer betragen die Temperaturen so um die 18° - 25° im Schnitt.

Im Städtchen Krasno sitzt die Parkverwaltung und ist der Hauptausgangspunkt für die Parkbesuche. Damit Ihr Euch leichter zurecht findet sind Wegweiser, Hinweistafeln und Schilder aufgestellt.

Anreise zum Nationalpark
Eingang nördlicher Teil - Zavižan, Botanischer Garten
Eingang südlicher Teil
Štirova
ča und Alan
Freizeitaktivitäten
MULTIMEDIA
Motorradtour durch`s Velebit
Kontakt
Krasno 96
53 274 Krasno
Tel: +385 (0)53 665 380
Fax: +385 (0)53 665 390

     
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    npsv@np-sjeverni-velebit.hr
NATIONALPARK Velebit
Aus den Richtungen der größeren Städte findet man durch die gute Ausschilderung den Weg zum Park und zu der Stadt Krasno ohne Probleme. Für den öffentlichen Verkehr sind die vorwiegend asphaltierten Straßen und Wege vorgesehen. Die Waldwege sind dagegen für den Verkehr ausgeschlossen.

Es wird empfohlen im Frühjahr und im Herbst sich zu informieren ob Straßen gesperrt sind oder befahrbar sind. Im Winter besteht die Gefahr von hohen Schneeverwehungen.

Nach Krasno kommt Ihr über die Autobahn, Ausfahrt Otocac. Dann geht es weiter ca. 20 km über eine asphaltierte, kurvenreiche und leicht steile Gebirgsstrasse. Von der Adriaküste erreicht Ihr Krasno indem Ihr in Sveti Juraj auf eine kurvenreiche Straße abbiegt, 12 km berauf fahrt zum Gebirgspass Oltari und danach weitere 10 km bergab nach Krasno.

Falls Sie sofort den Park besichtigen wollen, müssen sie beim Gebirgspass Oltari, die Wegweiser befolgend, rechts abbiegen. Bis zum Parkeingang Babić Siče fahren Sie noch weitere 10 km über eine asphaltierte Straße.
Der Eingang Babić Siča (1300 m ü.d.NN.) liegt im nördlichen Teil des Parks und ist der Haupteingang für alle Parkbesucher, die das Gebiet von Zavižan und den Botanischen Garten des Velebit-Gebirges besuchen wollen.

Babić Siče erreicht man aus Richtung Oltari, dann gehts weitere etwa 10 km über die asphaltierte Straße bergauf. Von Babić Siče bis zum Zavižan führt eine 7 km lange ungeteerte Gebirgsstrasse.

Es ist auch möglich von Krasno bis Babić Siča kommen, fahren Sie die Schotterstraße (5 km) durch den Weiler Vukelići.
Wenn Sie das Gebiet von Štirovače besuchen wollen, müssen Sie aus Krasno 29 km über eine kurvenreiche, asphaltierte Straße fahren. Möchten Sie zum Alan, müssen Sie 3 km vor der Abbiegung, die Sie ins Tal Štirovača bringt, nach Westen, in Richtung Meer abbiegen und von hier aus fahren Sie weitere 9 Km über eine ungeteerte Straße, ohne größere Steigungen zur Berghütte Alan.

Von der adriatischen Küstenstraße, die oberhalb von Jablanac verläuft, können Sie über eine 25 km lange asphaltierte, aber ziemlich enge Straße ebenfalls zur Berghütte Alan kommen. Nach Štirovača können Sie aber auch über einen asphaltierten Waldweg aus Richtung Gospić, über den Ort Pazarište gelangen
.
Im Nationalpark gibt es sehr gut ausgeschilderte Wander- und Radwege die mit Hinweis- und Informationstafeln versehen sind.  Es gibt Informationen über die Natur und die kulturellen Werte der Region.

Sehenswert ist auch der botanische Garten. Auf 15 Infotafeln wird die Pflanzenwelt und deren Vielfalt dargestellt.

Von den Berghütten Zavizan und Alan könnt Ihr verschiedene Gipfel wie Zavižan, Veliki Zavižan, Pivčevac Buljma, Alančić, Zečjak, Veliki Golić - Goljak, Veliki Lubenovac erklimmen. Es bieten
sich wunderschöne Aussichtspunkte in die Umgebung und da insbesondere auf die Adria und den Inseln. Im Park werden geführte Wandertouren angeboten. Es können Kurz- und Ganztagstouren durchgeführt werden, auf Lehrpfaden kann man sich informieren und Radausflüge unternehmen.

Wir wünschen Euch viel Spaß.
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